Domgymnasium Naumburg
Festveranstaltung zur Verleihung des Titels "Anerkannte UNESCO-Projekt-Schule"
Am Freitag, dem 20. Juli 2008, war es soweit, nach zehn Jahren intensiven Engagements unseres Gymnasiums, insbesondere der UNESCO-Projekt-Gruppe mit den verantwortlichen Lehrern Frau Barth, Frau Dörfel, Frau Hahn und Frau Hörold wurde uns in einer von Schülern gewissenhaft vorbereiteten Feierstunde der Titel "Anerkannte Unesco-Projekt-Schule" verliehen. Die Anfänge der Bemühungen reichen demnach bis in das vorige Jahrhundert zurück, als die Idee entstand, an unserem Gymnasium den Gedanken der Toleranz, der Demokratie, des Schutzes und Erhaltes der Umwelt sowie des Internationalismus in besonderem Maße mit Leben zu erfüllen. Dass uns dies gelungen ist, indem über Jahre hinweg Schüler gewonnen und motiviert wurden, an diesen Zielen zu arbeiten, weitreichende Kontakte nach Dänemark, Irland, sogar bis Armenien zu pflegen, auch im Alltag diese Werte zur Maxime des Handelns werden zu lassen und die Bestrebungen trotz aller Schwierigkeiten der Fusion beider Naumburger Gymnasien nicht in den Hintergrund gerieten, erfuhr nun seine verdiente Würdigung. Dank und Anerkennung wurden in den Beiträgen der Schulleiterin Frau Römer, des stellvertretenden Landrates Herrn Michel und des Naumburger Oberbürgermeisters Herrn Küper ausgesprochen. Ein besonderer Höhepunkt bestand darin, dass Herr Hörold, der noch bis vor kurzem Lehrer an unserer Schule war, uns den Titel als nunmehr Koordinator des Netzwerkes der UNESCO-Schulen überreichen konnte. Seine Rede gestaltete er um den Begriff der Nachhaltigkeit, der heute auf vielen Gebieten Anwendung findet und hob die Bedeutung der Nachhaltigkeit von Bildung besonders hervor, da diese nicht nur für sich selbst, sondern auf alle anderen Bereiche wirkt. Damit verwies er noch einmal "nachhaltig" auf die Aufgabe der Schule im Allgemeinen und die unseres ausgezeichneten Gymnasiums im Besonderen hin. Den Abschluß bildete der Beitrag unserer kolumbianischen Gastschülerin, Janei Joures, die einen Teil der Realisierung unserer Ziele wie interkulturelles Lernen, ein freundliches Miteinander oder auch nur schlichte Gastfreundschaft an unserer Schule persönlich erfahren durfte und dies in herzlicher und anrührender Art und Weise zum Ausdruck brachte.